Schiffsreparaturen

Slovenské lodenice Komárno, a.s. (SLKB) – als eine der etablierten europäischen Schiffswerften – führen folgende Reparaturarbeiten durch:Personenschiff Kossuth vor der Rekonstruktion

  • Reparatur und Austausch der Schiffsmotoren, Austausch der Generatoren, Pumpen, Elektroanlagen bis auf umfangreiche Umbauten der Maschinenräume
  • Komplette Reparaturen der Wellenanlagen Reparaturen und Austausch der Rohrleitungssysteme
  • Schweiß- und Schlosserarbeiten, mechanische Materialbearbeitung und Bauteilenfertigung
  • Sandstrahlung, Aufstrich- und Konservierungsarbeiten
  • Reparaturen der Decksmaschinen
  • Installation der Elektro- und Navigationsanlagen
  • Entwurf und Bearbeitung der Konstruktionsdokumentation, die für Reparaturen und Umbauten der Schiffe benötigt wird

Personenschiff Kossuth auf dem SchiffsaufzugDispositionsmöglichkeiten der Schiffswerft aus Sicht der Größe der zu reparierenden Schiffe sind durch den Schiffsaufzug limitiert:

  • Maximallänge des Schiffs: 120 m
  • Maximalbreite: 18,5 m (12 m ohne Verwendung der Hydraulikwagen)
  • Maximalgewicht 2000 t (3000 t ohne Verwendung der Hydraulikwagen))

Nach dem Herausziehen der Schiffe mittels Hydraulikwagen es ist möglich diese zu den einzelnen Werftanlagen zu verschieben. Diese Reparaturanlagen sind mit Kränen ausgerüstet und zwar folgend:

  • 2 Reparaturanlagen mit der Länge von 120 m, ausgerüstet  mit Portalkran mit einer Tragfähigkeit von 27,5 t
  • 1 Reparaturanlage mit der Länge von 100 m, ausgerüstet mit Bockkran mit einer Tragfähigkeit von 5 t
  • 1 Reparaturanlage mit der Länge von 110 m, ausgerüstet  mit den Bockkran mit einer Tragfähigkeit von 32 t und 8 tPersonenschiff Kossuth vor den Produktions- und Montagehallen

Mit Hilfe der Wagen können die Schiffe in die temperierten Produktionshallen verschoben werden, die mit Bockkräne mit einer Tragfähigkeit von 10 t; 12,5 t; 25 t und 50 t ausgerüstet sind. Diese Hallen ermöglichen alle Reparaturen witterungsunabhängig durchzuführen. Die Schiffsgrössen in den Hallen sind folgendermaßen limitiert:

  • Maximallänge des Schiffs 110 m
  • Maximalbreite 16,5 m
  • Maximalhöhe 12 m
  • Maximalgewicht 2000 t

Rekonstruktionsarbeiten an dem SchlepperFür die schwimmende Schiffe steht ein 212 m langer Ausrüstungskai mit zwei fahrbaren Portalkränen mit einer Tragfähigkeit von 25 t und 40 t zur Verfügung, wo alle Reparaturtätigkeiten ohne Bedarf der Dockung durchzuführen sind.

Die Reparaturarbeiten werden in der Schiffswerft Komarno seit ihrer Gründung im 1898 durchgeführt, das heißt schon seit 110 Jahren. Es gab auch Zeiten, in deren der Schiffbau gedämpft wurde und die Schiffsreparatur wurde zu einer dominanter Tätigkeit der Firma.
Auch die Gründung der Schiffswerft im Herzen Europas wurde durch langjährige Tradition der Wartung der Schiffe erregt, die in Flussschifffahrt an der Donau genutzt wurden, wie auch durch den Bedarf der Schiffsreparatur für moderne Schifffahrtsgesellschaften zum Jahreswechsel des 19. und 20. Jahrhunderts.

In der ersten Jahren wurden in der Schiffswerft Komarno vor allem Reparaturen von Dampfschiffe und während des 1. und 2. Weltkriegs der Militärschiffe durchgeführt.
In den Nachkriegszeiten war sie vor allem auf anderen Gebieten der Produktion tätig, zum Beispiel bei der Herstellung von verschiedenen Anlagen für Kraftwerke und Industriefirmen. Unter anderem wurden hier Konstruktionsarbeiten für das Kraftwerk in Novaky oder für Východoslovenské železiarne in Košice (Eisenhütte) durchgeführt.

Im Rahmen des Übergangs zur Schiffbau unter den Bedingungen der Marktwirtschaft wurde das Portfolio von Slovenské lodenice Komárno, a. s. bereichert. Die Herstellungskapazität wurde nach 1989 erfolgreich um weitere ergänzende Tätigkeiten erweitert, wie Restaurierung alter Schiffe für Sammler und Wirtschaftsbetriebe, oder Bau von Botels für den Bedarf von Reiseverkehr.

Europäische Schiffswerft SLKB bietet auch heute eine breite Skala der Dienstleistungen im Bereich der Schiffsreparatur und anderer Produktion. Der hohe Standard bei der Ausübung dieser Reparatur-, Rekonstruktions- und Restaurierungsarbeiten der Reeder in Komarno wird durch mehrere Jahrzenten von Kontinuität verschiedener Fachwissen, Lehre aber auch allmähliche Adaptierung neuer Technologien im Bereich der Schiffsreparatur und Bau gewährleistet.